Leserbrief

Kurmittel wird noch verweigert

Nun besteht seit 15. Juni wieder die Möglichkeit, für Rheumakranke nach Bad Gastein bzw. Bad Hofgastein auf Kur zu fahren. In Bad Gastein befindet sich der Gasteiner Heilstollen, der weltweit Anerkennung im Bereich der Schmerzlinderung bei chronisch erkrankten Rheumapatienten erlangt hat. Umso unverständlicher ist nun, dass es den derzeit auf Kur befindlichen Rheumakranken von den Krankenkassen untersagt wird, dieses für sie so wichtige Kurmittel in Anspruch zu nehmen - obwohl der Heilstollen geöffnet ist und alle von der Regierung vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt hat, sodass eine gefahrlose Einfahrt möglich ist, und das Risiko einer Ansteckung minimiert wird.
Überall werden die Grenzen geöffnet, 50.000 Menschen können demonstrieren, doch chronisch Kranken wird ein durch Studien nachweislich belegtes Kurmittel bis 30. September 2020 verweigert.
Die Wirkung des Radonstollens ist weltweit nachgewiesen. Sie ermöglicht eine Einsparung von Schmerzmitteln, erhält die Arbeitsfähigkeit und bringt den schmerzgeplagten Patienten die erhoffte Linderung, Frage: Warum verweigern die Krankenkassen PVA, BVA und SVA der gewerblichen Wirtschaft dieses Kurmittel den Patienten bis Ende September, wenn alle Sicherheitsmaßnahmen seitens des Kurbetriebes erfüllt werden?

Dieter Trampitsch, 8750 Judenburg

Aufgerufen am 15.08.2020 um 04:09 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/kurmittel-wird-noch-verweigert-89222986

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