Leserbrief

Kurz wusste ziemlich sicher über alles Bescheid

Kurz ist ein hochintelligenter Politiker, der kontrolliert und strategisch vorgeht, weshalb man besonders mit ihm den Begriff "Message Control" verbindet. Man weiß, dass er nichts dem Zufall überlässt. So gesehen ist es fast unglaublich, dass er nicht gewusst haben soll, wie enge und engste Mitarbeiter/-Innen - aus dem Kreis der "Familie" sozusagen - für ihn, selbstlos und womöglich sogar kriminell gehandelt haben sollen, nur damit er, Kurz, Bundeskanzler wird. Es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.

Ich glaube dem Bundeskanzler, dass es keine Aufzeichnungen jeglicher Art gibt, die beweisen könnten, dass er seine Finger im Spiel hatte. Bei einem umfassenden Betrug an den österreichischen Bürger/-innen würde wohl jeder durchschnittlich intelligente Mensch danach trachten, dass alles geheim abläuft, alles nur mündlich besprochen wird, damit nicht einmal die kleinste Spur hinterlassen wird. Mir ist schleierhaft, wie die türkise Wahlkampfmaschine an Kurz "vorbeiarbeiten" konnte, ohne dass er irgendetwas davon wusste und mitbekommen konnte. Die Kardinalfrage um die es eigentlich geht: Ist es überhaupt möglich, dass irgendein führendes Mitglied des damaligen Außenministers und des jetzigen Bundeskanzlers, ohne Sanctus des "Chefs", so dreist gehandelt hätte, wie es in den Medien dargestellt wird?


Egon Hofer, 9063 Maria Saal

Aufgerufen am 27.10.2021 um 12:36 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/kurz-wusste-ziemlich-sicher-ueber-alles-bescheid-110601472

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