Leserbrief

Kurzparkzonen neu traurige Realität

Die Idee, eine Kurzparkzone einzuführen, um so Pendler und diverse andere Umweltverschmutzer/Stadtverstopfer aus den Verkehr zu ziehen, ist grundsätzlich kein schlechter Ansatz. Die Realität sieht aber ganz anders aus! Als Anrainer einer für Fremdparker sehr beliebten Ecke nahe der Alpenstraße bekomme ich das unverändert gebliebene Parkchaos an Wochentagen jeden einzelnen Tag aufs Neue serviert.
Am Tag ist es kaum möglich, eine der Parklücken zu ergattern, da nach wie vor unsere Wohnstraße mit Pendler- und Firmenfahrzeugen zugestellt ist. An Sonn- und Feiertagen sind jedoch nur ganz vereinzelt parkende Boliden ersichtlich!
Fazit: Wir Bewohner, für die ja ursprünglich die hiesigen Parkplätze errichtet wurden, zahlen eine nicht unwesentlich hohe Gebühr für eine scheinheilige Ausnahmegenehmigung. Alle anderen, die hier nichts verloren haben, drehen einfach alle drei Stunden die Parkuhr weiter und zahlen de facto nichts, obwohl sie den ganzen Tag an Ort und Stelle parkieren.
Die momentane "Pendlerproblemlösung" der Stadt Salzburg ist für mich gescheitert. Dringender Handlungsbedarf!

Manuel Ebner, 5020 Salzburg

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