Leserbrief

Lärmschutz für Solarstrom nutzen

Wenn die Asfinag die Lärmschutzwände an der A1 bei Wals erneuert, könnte sie
dort gleich einen Mehrwert schaffen, der hoch an der Zeit ist, nämlich die Flächen für Solarenergie nutzen. Wie mir Experten berichten, wird dies in
Holland und Italien - etwa an der Brennerautobahn zwischen Rovereto und Trient - bereits umgesetzt. Gegenargumente wie Brandgefahr und zusätzlicher Aufprallwiderstand bei Unfällen haben sich als unbedenklich erwiesen.

Ich bin kein Techniker. Umso mehr freut es mich, dass Fachleute die Anregung gut und relativ leicht machbar finden. Was ist mit der Salzburg AG?
Hier könnte sie rasch viele weitere Meter machen auf dem Weg aus dem fossilen Energiezeitalter. Natürlich kommen nur die Außenwände infrage,
aber das reicht vollkommen. Die Solarflächen müssen nicht schwarz-blau sein. Es gibt längst grüne und braune Paneele. An den Autobahnwänden (und detto Bahnlärmschutzwänden) lassen sie sich allemal ästhetischer in unsere Gegend integrieren als Solarfarmen auf Feldern, Berghängen und Almen.

Ein Teil der Sonnenenergie kann gleich an den Autobahnen genutzt werden für die Beleuchtung der Verkehrstafeln sowie für Ladestationen, die es dringend braucht, wenn Stromautos Spritvehikel ablösen sollen.

Dr. Michael J. Mayr, 5081 Anif

Aufgerufen am 21.09.2020 um 03:16 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/laermschutz-fuer-solarstrom-nutzen-83747284

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