Leserbrief

Leistung lässt zu wünschen übrig

Am 20. Oktober wurde in 4040 Linz an der Donau ein Brief an mich aufgegeben. Am Mittwoch, dem 27. Oktober, fand ich in meinem Postfach eine Benachrichtigung, dass ich diesen Brief am nächsten Tag bei meinem Postamt abholen könne. An diesem Vormittag, als diese Benachrichtigung eingeworfen wurde, waren meine Frau und ich zu Hause. Es hätte also der Zusteller nur anzuläuten brauchen, um uns den Brief auszuhändigen.

Die Benachrichtigung war vorgefertigt, also hat der Zusteller im Vorhinein damit gerechnet, dass wir nicht zu Hause sind bzw. dass er sich nicht die Mühe machen wird, uns zu kontaktieren. Es ist nicht das erste Mal, dass uns derart mitgespielt wurde. Als ich mich bei meinem Postamt damals beschwerte, hat man mir die Möglichkeit eingeräumt, eine Klage gegen den Zusteller zu erheben. Ich wollte mir und ihm die Mühe des langen Amtsweges ersparen.

Vor einigen Jahren wurden die Postgebühren empfindlich erhöht. Ich kann erwarten, dass ich für mein Geld auch eine entsprechende pünktliche Leistung bekomme. Wenn eine größere Postmenge anfällt, fahre ich jedes Mal nach Freilassing zum dortigen Postamt. Ich erspare mir dafür eine Menge Geld.

Hartmut Schmidt, 5023 Salzburg

Aufgerufen am 26.01.2022 um 06:56 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/leistung-laesst-zu-wuenschen-uebrig-112106692

Schlagzeilen