Leserbrief

Limits für Starts und Landungen

Am 16.2.19 verbuchte die Kleinfliegerei ein Drittel aller Flugbewegungen am Salzburger Flughafen für sich. Wenn die Lärmschutzenthusiasten diesseits und jenseits der Grenze die Kleinfliegerei mit der Linien-/Charterfliegerei gleichsetzen, dann wird es wohl auch nicht mehr lange dauern, bis die Zugvögel, die den geographischen Raum von Salzburg und Freilassing überfliegen, mit eingerechnet werden.
239 Flugbewegungen entfielen auf die Linien-/Charterfliegerei, also ca. 10% unter der Maximalforderung des ASA. Vielleicht bedenkt der ASA auch, dass der Flughafen eine der tragenden Säulen der wirtschaftlichen Entwicklung dieses Wirtschaftsraumes ist. Nicht nur die Wirtschaftsunternehmen sondern auch eine große Anzahl an Privatpersonen nutzt diesen Flughafen. Es wäre wesentlich nützlicher und sinnvoller, wenn derartige Schutzverbände diesseits und jenseits der Grenze sich mal intensiv um den Feinstaub und Lärm produzierenden Bahn- und LKW-Verkehr kümmern würden, der Tag und Nacht durch Salzburg und Freilassing rollt. Und dann gibt es ja auch noch die ca. 20 Kesselwagen der Bahn, die mitunter mitten in Freilassing in der Nähe von Wohnhäusern mit einer Kapazität von über einer Million Liter, beladen mit chemischen und/oder brennbaren Flüssigkeiten oder sonstigem Inhalt, geparkt werden - von einem Notfallplan habe ich bislang nichts gehört.


Wolfgang Steckhan, D-83404 Ainring

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