Leserbrief

Linzergasse wieder Fußgängerzone

Ich finde es, schlicht gesagt, unerhört, wie mit den Fußgängern in Salzburg umgegangen wird. Die Linzergasse als ehemalige Fußgängerzone und die Radfahrer sind das Thema. Geht man durch diese Gasse und möchte sich die Auslagen der Geschäfte anschauen, ist man in höchster Gefahr. Am Hinterkopf hat man keine Augen und kann deswegen von einem Radfahrer, der mit voller Geschwindigkeit daherbraust, der keinerlei Konsequenzen von Seiten der Polizei zu befürchten hat, zusammengefahren werden und im Krankenhaus landen. Es kann zu Stürzen, Knochenbrüchen und anderen schweren Verletzungen kommen. Es geht nun einmal nicht, rücksichtslose Radfahrer und bummelnde Fußgänger auf einem Weg zusammenzusperren. Die Schwächsten im Straßenverkehr sind nun einmal die Fußgänger und diese leben äußerst gefährlich in der Linzergasse.

Politiker getrauen sich offensichtlich nicht, dort, wo es total sinnvoll ist, eine Fußgängerzone zu machen. Sie missachten die Fußgänger, sie missachten ihr Recht auf Sicherheit, sie missachten die Bewohner und die Geschäftsleute dieser Gegend, möchten aber sehr wohl von den Leuten geachtet und gewählt werden. Kann man solche Stadtpolitiker wählen, die das eigene Volk missachten? Meiner Meinung nach nicht.
Es hat auch keinen Sinn, ein Transparent in der Linzergasse anzubringen, das "Schrittgeschwindigkeit" fordert. Nein, es gehört ein absolutes Radfahrverbot, das von der Polizei strikt überwacht und auch bestraft wird. Leider halten sich die Menschen nur dann an Regeln, wenn es Konsequenzen gibt. Sicherheit kann man nur mit Regeln erreichen. Die zuständigen Politiker sollten die enormen Gefahrenquellen für die Fußgänger erkennen und daher in der Linzergasse wieder eine Fußgängerzone einführen.


Karl Wiesenberger, 5020 Salzburg

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