Leserbrief

Lob für Artikel "Schmerzen: zu oft wird operiert."

Zum Artikel "Schmerzen, zu oft wird operiert" in den SN vom 17.01.2019:


Wir danken für den aufschlussreichen Artikel zum Thema "Schmerzen: zu oft wird operiert". Uns vom Berufsverband der Österreichischen Fachärzte für Orthopädie (BVdO) freut es natürlich, wenn auch in anderen medizinischen Fächern erkannt wird, dass nicht jeder Gelenkschmerz einer Operation bedarf. Tagtäglich sind hunderte niedergelassene Orthopäden in Österreich bemüht, Patienten mit diesen Beschwerden mit nicht-operativen, konservativen Therapiemethoden zu helfen. Die im Artikel angekündigten, geplanten Studien sind begrüßenswert, es liegen aber bereits unzählige, internationale Studien vor, die beweisen, dass in den meisten Fällen die Operation nicht an erster Stelle zu stehen hat. Bezüglich Herrn Liebscher-Bracht möchten wir Sie der Ordnung halber darauf hinweisen, dass er ein selbsternannter "Schmerztherapeut" ist. Er verfügt über keine therapeutische Ausbildung, ist also weder Arzt noch Physiotherapeut, sondern hat Maschinenbau studiert. Ein PR-Talent ist er auf jeden Fall. Bei weiteren Fragen zum Thema nicht-operative Therapie des Bewegungsapparates steht Ihnen der BVdO gerne zur Verfügung.


Univ.-Prof.Dr. Ronald Dorotka, Präsident des Berufsverband der Österreichischen Fachärzte für Orthopädie (BVdO), 1090 Wien

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