Leserbrief

Luftschlösser in Gaißau-Hintersee

Ja, es ist traurig, was sich um dieses doch ganz passable Skigebiet abspielt. Bemerkenswert ist aber auch, dass man das ganze Dilemma dem Hauptinvestor aus China zuordnet. Man muss schon so ehrlich sein und festhalten, es gab Personen, die das Ganze vermittelt haben.

Stellen wir uns offen die Frage: Waren hier falsche Propheten am Werk, die massiv diese Luftschlösser gebaut haben? Wenn ich die Werbebroschüren Revue passieren lasse, haben sich diese Propheten still und leise ins Nichts abgesetzt. Offensichtlich sind sie sich nicht einmal dessen bewusst, dass dadurch die Region großen Schaden erlitten hat. Wenn man das Vorgehen in dieser Form als nicht realisierbar ansprach, wurde man als Ignorant abgetan. Ich gebe dem Obmann des USV Krispl-Gaißau völlig recht, wenn er sagt, das Gebiet ist attraktiv und darf für die Region nicht verloren gehen. Ob Spielberg, Wieserhörndl, Anzenberg, das Skigebiet hat seinen Reiz und die Er- bzw. Aufschließung mit verbesserten technischen Einrichtungen müssen in einer regionalen Gemeinschaft mithilfe des Landes geschehen. Nur so wie dies derzeit ist, gilt: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."

Helmut Auer, 5071 Wals

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