Leserbrief

Marienkraftort von vielen geschätzt

Ich beziehe mich auf den Zeitungsartikel in den "Salzburger Nachrichten" vom 21. Mai 2019, in dem Ansichten über den Marienheilpflanzengarten der Pfarrkirche in Großgmain vertreten werden, die ich nicht unwidersprochen lassen möchte. Ich weiß, wie sehr dieser Ort seit seiner liebevollen Gestaltung von den Menschen neben der schönen Kirche als Marienkraftort geliebt und geschätzt wird. Wenn sich gläubige Menschen hier gern aufhalten und sich nach der Messe auch noch in Gottes Natur Kraft holen, dann sollte das auch den "Kirchenvätern" recht sein. Man könnte ja Gegenstände, die vielleicht objektiv gesehen wirklich über ein gewisses Ziel hinausschießen, wieder entfernen, ohne gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten, ohne die Gestaltung des Gartens grundsätzlich zu verändern. Die Menschen haben es so gewollt!

Gesagt werden muss aber noch: Vieles ist nicht einfach nur esoterisch, was Kirchenvertreter oft einschüchternd und abfällig so benennen, und die Bezeichnung "unvatikanisch" kann heute in manchen Fällen sogar als etwas sehr Positives angesehen werden.

Ich schätze die Verdienste, die sich Pfarrer Schmatzberger in den vielen Jahren als beliebter Seelsorger erworben hat und die sich Pfarrer Zach sicherlich erst erwerben muss. Ob das mit den in dem Artikel angesprochenen Maßnahmen gelingen kann, ist äußerst fraglich.


Dr. phil. Mag. pharm. Peter Kobosil, D-80686 München

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