Leserbrief

Marko-Feingold-Park als Treffpunkt

Ich verstehe die Witwe von Marko Feingold, wenn sie meint, dass der Makartsteg im Denken der Salzburger/-innen wohl noch 100 Jahre verankert bleibt, sollte er nun in Marko-Feingold-Steg umbenannt werden. Ja, Marko Feingold war ein Brückenbauer, aber zwischen den Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Fähigkeit. Es gibt mehrere Orte in dieser Stadt, die vielen und verschiedensten Menschen als "Treffpunkte" dienen.

Einer fällt mir ein, weil er noch keinen richtigen Namen hat: das Areal beim Glanspitz, diese wunderschöne Gegend mit Spielplatz/-flächen, mit einer sehr schön gestalteten Erlebnislandschaft, mit Ruhezonen. Dort trifft oder erlebt man verschiedenste Menschen aller Altersgruppen und die meisten sind fröhlich und entspannt. Wäre es nicht schön, wenn wir uns allesamt dort bzw. im Marko-Feingold-Park treffen? Es gibt genügend Platz, um einen Teil davon einer "Dauerausstellung Marko Feingold" zu widmen. Gut, es mag nicht prominent in der Altstadt sein, aber ging es Marko Feingold darum, geht es seiner Witwe darum? Ich glaube nicht!


Günter Österer, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 24.01.2021 um 08:12 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/marko-feingold-park-als-treffpunkt-92589085

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