Leserbrief

Massentierhaltung und -transporte: Aufruf zur Unterschrift!

Sollten Tierqualprodukte aus dem Ausland (Käfigeier, ukrainische Hühner aus Mastbetrieben) billiger sein als österreichische Lebensmittel?
Sollte es erlaubt sein, Tierqualprodukte bei uns zwar zu verbieten, sie aber gleichzeitig aus dem Ausland nach Österreich zu importieren?
Sollten (EU)-Subventionen sich rein nach der Größe der Betriebe richten und nicht primär nach Kriterien wie Tierwohl, Qualität und Umweltverträglichkeit?
Sollte es wirklich günstiger sein, Milchkälber quer durch Europa bis ins EU-Ausland zu karren und stattdessen hochgezüchtete Mastkälber aus den Niederlanden zu importieren?
Sollten männliche Küken nach der Geburt millionenfach geschreddert bzw. vergast werden? Gibt es dazu wirklich keine Alternative?
Kann die Politik wirklich nicht verpflichtende Kennzeichnungen der Lebensmittel im Handel und der Gastronomie einführen?
Muss das Kriterium für öffentliche Vergabeaufträge (Küchen in Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen) "Hauptsache billig" sein, kann es nicht auch "Tierwohl, Bio und Regionalität" heißen?
Sollten wir nicht das Überleben unserer (Bio)-Landwirte sichern?
Dürfen wir unsere "Nutztiere" wirklich nur als (Wegwerf)-Produkte und nicht doch als "wertvolle Lebewesen" sehen?
Wenn Sie dies hier lesen und auch nur eine Frage mit "Doch!" beantworten, dann bitte ich Sie, das Tierschutzvolksbegehren zu unterschreiben. Eine Unterschrift für unsere Natur, für unsere Tiere, für unsere Landwirte und für unsere Gesundheit.

Erla Fischer, BA MA, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 18.11.2019 um 10:33 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/massentierhaltung-und-transporte-aufruf-zur-unterschrift-70328971

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