Leserbrief

Maxglaner Faschingsumzug

Als Anrainer, der erst seit ca. vier Monaten in Maxglan wohnt (Franz-Huemer-Straße), kam ich am Samstag, 22. 2. 2020, das erste Mal in den
"Genuss" dieser Veranstaltung. Beginn war anscheinend um ca. 13.30, gegen 15.30 Uhr zogen die ersten Wagen an unserem Balkon vorbei, gegen 16.00 Uhr bemerkten wir die ersten Alkleichen (ab diesem Zeitpunkt waren fast ununterbrochen Ambulanzen vor Ort). Die Grünflächen vor der Stieglbrauerei, rund um das Haus, in dem ich wohne, wurden als Pissoir verwendet, Plastikbecher, Papiertaschentücher, leere Bierflaschen etc. fanden sich rund um das Haus.

Offensichtlich hat niemand daran gedacht, dass jemand, der Unmengen Bier in sich reinschüttet, die Flüssigkeit auch wieder loswerden muss - es waren keine mobilen Toiletten oder Pissoirs vorhanden.

Ich gehe davon aus, dass ein Faschingsumzug nicht nur für potenzielle Alkoholiker und Vieltrinker gedacht ist, sondern auch Familien mit Kindern begeistern soll - leider musste ich beobachten, dass viele Familien den Schauplatz der Alk- und Urinparty angewidert verließen.

Fasching kann und soll gefeiert werden - aber eine reine Alkoholparty mit halblustigen Themenhütten und Schirmbar"musik" (Textprobe: "fick sie, leck sie, pack sie . . .") ist nicht das, was ich erwartet habe.


Jörg Eingang, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 27.09.2020 um 01:30 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/maxglaner-faschingsumzug-84319141

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