Leserbrief

Meine " Lieblingsstadt" Hallstatt

Durch die Einschränkung der Reisebusse nach Hallstatt, mach' ich mir große Sorge um die Haupteinnahmequelle durch den "Goldesel", den öffentlichen Bedürfnisanstalten. Dafür, dass man den Geschäftsleuten, angefangen durch die Eintrittsgelder vom "Beinhaus" ein Euro pro Kopf und Nase, zahlt, den Souveniergeschäften, den Lokalen, in denen man schon teilweise Liebhaberpreise bezahlt, den nicht zu schlecht bezahlten Parkgebühren, wird man pro Person und Häufigkeit mit einem Euro pro "Häuslbesuch" als Dankbarkeit bei der Ankunft, oder vor der Abfahrt, noch erinnert, dass man in Hallstatt war. Für mich war Hallstatt jahrelang, nicht nur an Fronleichnam, ein liebenswerter Termin, um unser schönes Land zu genießen, aber durch die erwähnten Umstände, werde ich (was aber den Verantwortlichen egal sein wird) dieses schöne Fleckerl meiden. Was ich nicht verstehe, ist die Tatsache, dass man in einem Land wie China, mit 1,4 Milliarden Einwohnern noch hergeht und eine "Fremdenverkehrswerbung" betreibt. Tourismus ja, aber überschaubar. Demnächst werden wir in manchen Gebieten nur noch Statisten und Komparsen für die "Häusleinnahmen".


Hermann Sulzbacher, 4880 St. Georgen im Attergau

Aufgerufen am 17.01.2021 um 04:00 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/meine-lieblingsstadt-hallstatt-66748063

Schlagzeilen