Leserbrief

Menetekel für Salzburgs Mini-U-Bahn

Fährt man auf der Münchner Bundesstraße stadtauswärts, ist die riesige Baugrube links kurz vor der A1-Auffahrt Mitte kaum zu übersehen: Auf dem 3900-Quadratmeter-Areal plant die Vorarlberger Prisma-Gruppe ein Mega-Projekt: Drei Baukörper mit einem achtgeschoßigen Büroturm als Blickfang. Aber seit fast einem Jahr ruhen die Bauarbeiten im Riesenloch: Der berüchtigte Salzburger Seeton erwies sich als zu weich. "Wie hoch die dadurch verursachten Mehrkosten sind, das wissen wir noch nicht", so der Prisma-Prokurist Jakob Bonomo. Kein gutes Omen für die Mini-U-Bahn - aber während beim Prisma-Projekt private Investoren für den Mehraufwand aufkommen, werden bei der U-Bahn Herr/Frau Steuerzahler zur Kassa gebeten.

Helmut Hintner, 5020 Salzburg

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