Leserbrief

Mindestsicherung anders gedacht

Nun wird im Wege einer neuen Mindestsicherung das dreijährige Versagen der Politik geregelt. Anhand der aktuellen Zahlen ist abzulesen, dass der rasante Anstieg der Gesamtkosten letztendlich darauf zurückzuführen ist, dass die Politik auf Ebene Bund und Länder nicht nur keinen neuen 15a Vertrag zustande brachte, sondern jeden Asylberechtigten in der Mindestsicherung "parkte". Wo er dann "nunanet" lange Zeit bleibt. Man hätte schon 2016 eine Integrationshilfe im Anschluss an die Grundversorgung machen können, man könnte Asylberechtigte auch in Asylunterkünften lassen, und wer ausziehen will, muss sich das mit Arbeit verdienen. Immerhin werden jetzt leerstehende Asylunterkünfte weiter bezahlt. Denke ich mir alle Asylberechtigten aus der Mindestsicherung weg, hätten wir dann in diesem Bereich ein Problem? Wohl nicht, es wäre kein Thema, viel an dreckiger Wäsche waschen, wäre dem Volk erspart geblieben.

Günter Österer, 5020 Salzburg

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