Leserbrief

Missachtung des Vorrangs - was tun?

Vor einiger Zeit wollte die Stadtpolitik den oftmals beklagten "Schilderwald" etwas lichten. Resultat? Allein bei der Kreuzung (ohne Schilder) in Salzburg-Aigen Blumaustraße/ Ernst-Grein-Straße (Richtung Bildungshaus St. Virgil) missachten wohl zirka 80 Prozent den Rechtsvorrang und brausen oft sogar sehr schnell noch durch. Dort ist es - zugegeben - etwas tückisch, weil die nachrangige Straße (Blumaustraße) doppelt so breit ist wie die Rechtsvorrang-Straße (Ernst-Grein-Straße) und noch dazu geradeaus verläuft. Ein Radfahrer, der nur auf seinen Vorrang vertrauend, ohne zu schauen, da hinausfährt, würde mit 50 km/h wohl voll niedergefahren.
Also: Entweder alle Sünder mal abstrafen, bis Einsicht ob des Rechtsvorrangs waltet. Oder besser doch (wieder) einfach ein "Achtung, Vorrang"-Schild anbringen. Persönlich wär's mir auch egal, wenn die größere Straße zur Vorrangstraße erklärt würde. Nur klar wissen sollten es alle!


Dr. Franz Hager, 5026 Salzburg

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