Leserbrief

Mit der U-Bahn zur Schranne

Man ist jetzt also drauf und dran, acht Millionen Euro an Planungskosten für die "Verlängerung Stadtbahn" buchstäblich in den Sand zu setzen.
Ich erinnere mich noch sehr gut, als das Kongresshaus gebaut wurde und dieses um vieles mehr kostete, weil man den Salzach-Schwemmsand bei der Planung nicht berücksichtige.
Eine so genannte Stadtbahn kann nur verlängert werden, wenn sie bereits betriebsfähig besteht, und dabei geht es aber nur um einen Torso der vom
Hauptbahnhof in die nördlichen Landesteile wegführenden Lokalbahn.
Man überlegt auch jetzt schon, wie dann die bis Mirabellplatz geplante U-Bahn nach dem Süden weitergeführt werden könnte.
Dabei freue mich schon darauf, wenn dann in der sensiblen denkmalgeschützten Weltkulturerbe-Altstadt durch die Tiefbauarbeiten am Dom, Residenz u.s.w. Sprünge entstehen oder gar ein Bruch passiert.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass dieser Wahnsinn nie wahr wird und im Schloss Mirabell wieder Realpolitik gemacht wird und solche Hirngespinste gnädig der Versenkung anheimfallen.

Josef Blank, 5061 Elsbethen

Aufgerufen am 24.11.2020 um 05:27 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/mit-der-u-bahn-zur-schranne-61683955

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