Leserbrief

Nebenwirkungen sind nicht vergleichbar

Herr Ehrenhöfer stellt in seinem Leserbrief (SN v. 20.3.) die Frage, warum AstraZeneca nicht weiter verimpft werden sollte und vergleicht dies unmittelbar mit seiner Arzneimittelunverträglichkeit von Marcumar. Ich denke, Sie haben sich zu wenig, bis gar nicht, mit der Problematik beschäftigt. Immerhin gab es in ganz Europa mehrere schwerste gesundheitliche Probleme, wie Thrombosen, Embolien, Hirnblutung mit unerklärlichen Todesfällen, nach Impfung mit AstraZeneca. Ich glaube, man ist gut beraten, die schweren gesundheitlichen Schäden, es handelt sich hier nicht mehr nur um "Nebenwirkungen", logisch wenn es zu Todesfällen und lebensbedrohlichen Situationen kommt, penibel zu untersuchen. Meines Wissens hat auch der Hersteller selbst, AstraZeneca größtes Interesse daran, diese Vorkommnisse zu untersuchen, den Impfstoff sicherer zu machen, um das Vertrauen in AstraZeneca wieder herzustellen. In diesem Zusammenhang bedenke man auch die kurze Zeit für Herstellung und Studien, generell für die Corona-Impfstoffe. Ein Vergleich mit dem bei Ihnen wohl eher harmlosem aufgetretenen Hautausschlag wegen einer Medikamentenunverträglichkeit ist unzulässig und viel zu kurz gedacht, diese zu Recht als "Nebenwirkung" bezeichnete, aufgetretene Reaktion können sie in aller Ruhe mit dem Arzt ihres Vertrauens besprechen und gegebenenfalls auf ein anderes Medikament umsteigen. Wenn aber ein Impfstoff, millionenfach verimpft, womöglich lebensbedrohliche Nachwirkungen für Menschen mit sich bringt, ist dies eine gesundheitspolitische Angelegenheit und muss auch dementsprechend penibel untersucht werden.

Barbara Weissenbacher, 5541 Altenmarkt

Aufgerufen am 19.10.2021 um 02:22 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/nebenwirkungen-sind-nicht-vergleichbar-101425183

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