Leserbrief

Neue Aufgaben für den Kameradschaftsbund!

Österreich ist in eine sehr schlimme Situation geraten. Alle Verantwortlichen haben die Pflicht, das große Dilemma nach den Vorstellungen des Bundespräsidenten möglichst rasch zu überwinden und damit nicht den eigenen Gewinn, sondern das Wohl des ganzen Staates im Auge zu haben.
Der österreichische Kameradschaftsbund (ÖKP), "eine patriotisch gesinnte Wertegemeinschaft", die überparteilich ist, könnte mit ihren 250 000 Mitgliedern dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Gerade die Werte, die Europa auszeichnen und die nach verheerenden Weltkriegen mühsam aufgebaut wurden und in ein einzigartiges Friedensprojekt führten, können durch die fiesen Machenschaften der rechten Opportunisten zerstört werden.
Der 2. Weltkrieg entstand auch nach einer Krisensituation mit großer Arbeitslosigkeit und schlechten Lebensbedingungen. Die Menschen waren aber einer guten gelenkten Propaganda ausgesetzt und hatten nicht die Möglichkeiten von heute, von unabhängigen Medien informiert zu werden.
Als überparteiliche Organisation hat der ÖKB ein Problem, sich gegen das himmelschreiende Fehlverhalten der FPÖ zu wenden, aber es wäre selbst für den großen anständigen Rest der FPÖ Mitglieder und vor allem für unser Heimatland Österreich sehr wichtig. Nächste kriegerische Auseinandersetzungen weltweit sind unbedingt zu verhindern! Dazu ist Österreich aber nur als Mitglied einer starken Europäischen Gemeinschaft fähig! Nicht Waffen und Soldaten können einen Krieg verhindern, sondern die geballte Kraft einer gut informierten kritischen Zivilgesellschaft, die Fehlentwicklungen rechtzeitig aufzeigt. Der ÖKB sollte seine Mitglieder mit ihren Angehörigen ermuntern, ihr Wahlrecht zur EU Wahl zu nützen und den rechten Populisten ihre inakzeptable Haltung klar vor Augen zu führen.


Mag. Dieter Pflüger, 5550 Radstadt

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