Leserbrief

Neuer Anlauf zu Laubbläser-Verbot

In den SN vom 27. 9. 2019 kann man nachlesen, wie sehr sich ein Gemeinderat (Bernhard Carl) bemüht, ein Verbot für Laubbläser durchzubringen und mit welchen Begründungen seine Bemühungen abgewiesen werden.

Mir persönlich ist es egal, ob Stadt oder Land dafür zuständig sind. Mich interessiert nur, dass endlich etwas gegen diese Dreckschleudern unternommen wird, weil ich zu dem Personenkreis gehöre, dem der Feinstaub aus gesundheitlichen Gründen buchstäblich die Luft zum Atmen nimmt.

Die Feststellung von Herrn Bgm. Preuner, dass es die Hausbewohner einer Anlage über eine Anweisung an die Hausverwaltung selbst in der Hand hätten, zu bestimmen, empfinde ich bestenfalls als weltfremd. Viele Eigentümern vermieten und wollen keinerlei Aufwand, und Mieter haben meines Wissens keinen Einfluss auf Hausverwaltungen. Wer im Einfamilienhaus wohnt, verwendet kaum einen Laubbläser.

Selbst wenn es eine vernünftige Hausmeisterin gibt, die Schaufel und Besen verwendet, oder gar eine Kehrmaschine (wie in meiner Wohnanlage, und sogar privat angeschafft) nützt es wenig, wenn rundherum "Facility Services" zuständig sind, die ihre Männer in Cowboyhaltung auf den Boden "schießen" lassen (Frauen habe ich noch nie gesehen). Und warum sollte eine "wahnsinnig aufwändige Kontrolle" notwendig sein? Die leidenden Betroffenen würden mit Sicherheit selber kontrollieren und melden.

Ohne Grund werden die Hausbetreuungsfirmen sicher nichts ändern. Wenn es einer kann, dann die Politik.


Barbara Leitner, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 27.11.2021 um 06:05 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/neuer-anlauf-zu-laubblaeser-verbot-77099383

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