Leserbrief

Österreich ist wirklich eine Bananenrepublik

Schon der Putsch gegen den eigenen damaligen Parteiobmann Mitterlehner war durch Bussi-Bussi-Freund Schmid (damals Generalsekretär und Kabinettschef im Finanzministerium) mit einer von ihm veranlassten Erhöhung des Außenressort-Budgets von 160 Mill. (Schmid-Chat: Kurz könne nun "Geld scheißen") durch Steuergeld finanziert!
Das wurde Schmid (Schmid-Chat: "Du schuldest mir was") ja dann mit der Bestellung zum alleinigen ÖBAG-Vorstand mit einem Jahresgehalt von Euro 400.000 bis Euro 610.000 "vergütet" (Kurz-Chat: "Kriegst eh alles was du willst")!

Die beiden folgenden Wahlen wurden dann mit ungeheuren Werbemitteln und einer Wahlkostenüberschreitung, die ihresgleichen sucht (2017 fast das Doppelte des Erlaubten), ebenfalls "gekauft", indem da offensichtlich enorm manipuliert wurde (Schmid-Chat: "So weit wie wir bin ich echt noch nie gegangen", "Geniales Investment"). Woher dieses Geld kam, ist mittlerweile ja auch klar: Horten, Benko und Konsorten.

All das und noch viel mehr wird durch die vorhandenen Chats von Kurz, Blümel, Schmid und Co. einwandfrei belegt, aber der Herr Kanzler sieht keinen Grund für einen Rücktritt?

Österreich ist wirklich eine Bananenrepublik! In jeder anderen funktionierenden Demokratie wären längst die Verantwortlichen zurückgetreten, oder zurückgetreten worden!

Ibiza ist dagegen wirklich eine "kleine Insel im Mittelmeer" (© Filzmaier) und für mich ist die Unschuldsvermutung bei der Kurz-AG auch nur mehr eine "unverbindliche Empfehlung"(© Filzmaier)!


Albert Pongratz, 1160 Wien

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