Leserbrief

Österreicher zur Kasse

Wenn, wie in den SN vom 28. Februar 2020 zu lesen stand, der Polizeieinsatz wegen der Frankfurt-Fans beim Fußballspiel in Salzburg einen sechsstelligen Euro-Betrag kostet, für den jeden Österreicher zur Kasse gebeten wird, geht mir die Hutschnur hoch! Dem steht nämlich mitnichten eine oft ins Treffen geführt eventuelle Werbewirksamkeit gegenüber.

Nichts gegen "panem et circensis". Gerade aber ein Club, der es gewohnt ist, Millionenbeträge aus Verscherbeln von Spielern zu lukrieren, sollte dafür zumindest auch einen Teil der Ausgaben übernehmen. Das wäre schon allein ein Gebot des Anstands! Falls es zu keinem Einsehen kommt, könnte ja vielleicht auch eine Zeit lang der Energy-Drink boykottiert werden.

Horst Reischenböck, 5061 Elsbethen

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