Leserbrief

Opposition soll konstruktiv sein

Zur Glosse "Die FPÖ und Corona - Ein Dramolett in drei Akten" vom 2. 11. 2020:

Ein Trauerspiel und eine Schmierenkomödie würden ebenfalls zutreffen.

Egal ob Land, Bund, Interviews, Diskussionsrunden, Facebook: Bis heute bleiben alle Führungskräfte der FPÖ den Bürgern die Antwort schuldig, nein, verweigern Antworten
auf die Fragen: Was würden
Sie jetzt tun, wie würden Sie
im Angesicht der dramatisch steigenden Zahlen jetzt handeln?

Die dritte Reihe der FPÖ um Frau Svazek und Herrn Kamper gibt Querverweise auf Reden von Kickl, statt klare Antworten zu präsentieren, die ihnen ganz offensichtlich fehlen.

In den sozialen Netzwerken spricht Frau Svazek am 2. 11. von Verrat, ein Sprachgebrauch, der erschreckend an eine vergangene Zeit erinnert, in der bestimmte politische Parteien in einer schweren Krise bewusst versucht haben, die Gesellschaft zu spalten, um politischen Profit daraus zu ziehen.

Unsere Gesellschaft braucht besonders jetzt gemeinsames Handeln und Zusammenhalt statt Missgunst und Spalterei.
Aber wer handelt und sich beteiligt, muss Antworten geben können, die vielleicht unangenehm und mitunter nicht populär sind, das ist der Unterschied zum Populismus.

Konstruktive, nicht destruktive Opposition ist in dieser Zeit vonnöten. Dazu reicht es offensichtlich mal wieder nicht bei der FPÖ. Weder bezogen auf die klaren, verantwortungsbewussten Antworten noch auf die Erfüllung einer verantwortungsbewussten Oppositionsrolle.

Andreas Burbach, 5412 Puch bei Hallein

Aufgerufen am 28.01.2021 um 02:05 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/opposition-soll-konstruktiv-sein-95157352

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