Leserbrief

Orden für SN-Redakteur

Zu "Personalkosten fressen das Heer auf" (SN vom 2. 12.):

Gäbe es einen Militär-Maria-Theresien-Orden für Journalistik, so gebührte er wohl SN-Redakteur Alexander Purger. Nun gibt es zwar seit 1931 den Orden nicht mehr, schon gar nicht für Journalisten. Purger hätte ihn aber verdient, wenn es im Ordensstatut als Grundlage für diesen begehrten Orden hieß: "Für aus eigener Initiative unternommene, erfolgreiche und einen Feldzug wesentlich beeinflussende Waffentaten, die ein Offizier von Ehre hätte ohne Tadel auch unterlassen können." Während andere Waschzettel abschreiben, bringt er einfach die Sache auf den Punkt!

Bleibt zu hoffen, dass dies auch zu den Regierungsverhandlern durchdringt und sie es schaffen, sich aus den Klammern amtlicher Fantasten samt uniformierten Büchsenspannergehilfen oder gar Verfassungsverweigerern zu befreien. Es wäre Zeit, in Sachen Wehrpolitik endlich das in Regierungspolitik münden zu lassen, was das Bundesverfassungsgesetz vorschreibt und der Bedarf gebietet: ein Bundesheer nach den Grundsätzen der Miliz! Dann wäre der o. a. Beitrag angetan, einen jahrelang geführten "Feldzug" gesetzestreuer Bürger zum Erfolg zu führen, und wahrlich eine journalistische "Waffentat im Sinne des MMTO". Die Hoffnung lebt (noch) …

Mag. phil. Manfred Gänsdorfer, 7202 Bad Sauerbrunn

Aufgerufen am 26.01.2021 um 10:02 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/orden-fuer-sn-redakteur-80235637

Kommentare

Schlagzeilen