Leserbrief

ORF-Salzburg- Direktorin Langer

Mag. Waltraud Langer war lange weg, jedoch: Sie kam wieder, sah und siegte. In einer Beschreibung aus 1796 wurde den Pinzgauern nachgesagt: "Der Schlag von Menschen, welche das von der Natur so sehr gesegnete Pinzgau bewohnen, ist im Durchschnitte wohlgestaltet, mehr schlank, als eingeschrumpft und mehr als mittelmäßig groß." Weiter heißt es: "Die Bewohner dieser Gegend sprechen insgemein mehr langsam als schnell; selbst wenn sie in Affekt gerathen, sprechen sie selten, und nicht merklich schneller." In einer neueren Beschreibung wird eine Pinzgauerin auszugsweise so dargestellt: "A Pinzgarin, de laßt nit lugg, sie schnåwöt eah scho onla z'rugg" (übersetzt: Eine Pinzgauerin lässt nicht locker, sie überzeugt mit Argumentation). Als Pinzgauerin gratuliere ich Frau Langer herzlich und wünsche viel Freude und Erfolg an der Spitze des Landesstudios Salzburg. Mögen ihr niemals die passenden Worte "zan Z'ruggschnåwön" ausgehen.

Renate Ratzenböck, 5723 Uttendorf

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