Leserbrief

Ortstaxe: Es geht doch!

Es gibt mehrere ärgerliche Entwicklungen gleichzeitig, welche die Mietpreise
in begehrten Orten in die Höhe treiben und Wohnen für Ansässige unerschwinglich
machen können. Airbnb ist definitiv eine davon. Rechtliche Aspekte, welche für die
Vermietung der eigenen Räume, vor allem selbst gemietete, vor allem geförderte
sind eine Sache, die Abgaben für die Erträge aus der Vermietung abzuführen,
eine andere. Transparenz war in Österreich weder in der Politik noch im Privaten
eine besonders gepflegte Tugend, was zu diesen Spannungen führt. Mietpreise
für Wohnen als Grundbedarf in ausreichender Menge niedrig zu halten, finde ich
gerade bei den aktuellen Entwicklungen sehr wichtig.

Was ich aber als gar kein Problem sehe, ist mit Airbnb eine faire Abwicklung
zu organisieren. Meine eigenen Airbnb-Rechnungen vom Oktober in Palermo
weisen ganz von selbst neben Miete, Service und Reinigungsgebühr auch die
Ortstaxe pro Tag auf. Wie machen das bloß die Italiener?

Wenn ich sage, geht nicht, gibt's nicht, habe ich das jetzt geklaut.
Bitte die beteiligten Stellen einfach mit Airbnb zu reden, dann müsste ich nicht
in regelmäßigen Abständen, die fast gleichen Artikel zum Thema lesen.


Architekt Mag. arch. Hans Lerperger, Salzburg

Aufgerufen am 02.12.2020 um 05:21 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/ortstaxe-es-geht-doch-62526505

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