Leserbrief

Polarisierung der Reform geschuldet

Manfred Perterer hat in seinem Artikel "Die Polarisierung ist der Feind der Demokratie" mit Recht die Reformbereitschaft der Regierung gelobt und die Jahresbilanz als respektabel bezeichnet. In Anbetracht des Reformstaus muss das Tempo zwangsläufig hoch sein. Da die Opposition außer unbotmäßiger Kritik den Vorhaben der Regierung nichts entgegenzusetzen vermag, ist die Polarisierung verkraftbar und für die Demokratie sicher nicht gefährlich. Der Opposition fehlt der Wille zu einer konstruktiven Kritik, und wenn die Gewerkschaft zu Streiks bei den ÖBB aufruft, die alles andere als gerechtfertigt sind, dann darf man sich nicht wundern, dass Kurz und Strache der Opposition die kalte Schulter zeigen. Die Bevölkerung schätzt jedenfalls den Reformeifer und die gelebte Harmonie nach den Streitereien und dem Stillstand trotz dringend notwendigem Reformbedarf.

Siegfried Hinterberger, 5591 Ramingstein

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