Leserbrief

Politik zum Heulen

Was sich um die Haltestelle in der Birkensiedlung abspielt, nennt der ORF mit Recht eine Posse. Für mich ein teures Trauerspiel auf Kosten der Steuerzahler und der Beweis, dass das Land nicht weiß, was die Stadt will und umgekehrt. Das Klagelied über viele fehlende Wohnungen in der Stadt Salzburg kennt der gelernte Städter schon Seit Jahren. Und was macht die Stadt? Sie lässt zig Wohnungen verrotten, anstatt sie für die Salzburger, die dringend eine Wohnung benötigen, bewohnbar zu machen.

Jahre lang wurde an der Staubwüste, die sich Residenzplatz nennt, herumgeplant und viel Geld ausgegeben. Trotz aller Beteuerungen und Beschwichtigungen der Baustadträtin zeigen sich beim Rupertikirtag gravierende Infrastrukturmängel. Und man könnte fortsetzen, mit der Verkehrsmisere, unpünktlichen Öffis, fehlendem Konzept für den Massentourismus, unzumutbaren Wartezeiten im LKH u. a. m.
Es ist einfach zum Heulen.
Rudolf Ratzenberger


, 5020 Salzburg

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