Leserbrief

Rad-ikal dagegen

Ich teile die Feststellung von Querschläger am 29. Oktober und Leser Kaml vom 31. Oktober, dass eine Änderung von Wegerecht und Haftung hin zu Wegefreiheit bei gleichzeitiger Eigenverantwortung der Nutzer für alle Betroffenen Vorteile bringen würde.

Die Eigentümer würden nicht weiter durch Klagen bedroht, die Radler wären nicht mehr illegal, würden sich besser verteilen und damit nicht mehr örtlich zur "Plage" werden. Warum haben wir dann immer noch die bestehende absurde Rechtssituation?

Nach zahllosen mehr und weniger erfreulichen Gesprächen mit Bauern, Forst- und Jagdorganen habe ich den Eindruck, dass oft gerade eben die gar nicht von Haftungsproblemen betroffenen Jäger sich am vehementesten für das Aufrechterhalten der bestehenden Rechtslage aussprechen und auf Sperrung pochen. Sie halten auch dann daran fest, wenn alle Nutzer ihr Verhalten strikt an den jagdlichen und forstlichen Regeln orientieren. Viele der Mandatare in Parlament und Landtagen sind Jagdscheinbesitzer. Ein Schelm, der Böses denkt, weil es bis dato keine Bestrebungen der Gesetzgeber gibt, das zu ändern.


DI Werner Ohnesorg, 4910 Ried im Innkreis

Aufgerufen am 24.11.2020 um 01:49 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/rad-ikal-dagegen-95100319

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