Leserbrief

Radwegenetz und Verkehrssicherheit in der Stadt Salzburg

Die Stadt plant vor den Wahlen aktuell wieder mal ein Hauptnetz (18 Routen) für Radfahrer. Vorrangig wäre aber auch die Sanierung der bestehenden Radwege!
Es ist, wie schon vielfach kundgetan, eine Zumutung für Radfahrer und auch Autofahrer wenn z. B. in der Moosstraße die Radfahrer auf die Straße ausweichen müssen, die aber auch nicht in viel besseren Zustand ist - beides eine Rumpel-Piste sondergleichen! Ich hoffe, dass die Sanierung im Gesamtkonzept auch mit eingeplant ist.
Ich frage mich auch, wofür dann bisher die Einnahmen aus den Strafgeldern für Geschwindigkeitsüberschreitung verwendet wurden - offenbar nicht widmungsgemäß auch für die Verbesserung des Zustandes der Straßen und Radwege, der Jahr für Jahr schlechter wird. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen, z. B. der Luft-80iger auf der Autobahn, haben außerdem ja offenbar auch nicht entscheidend zur Luftgüte-Verbesserung beigetragen.

Des Weiteren wurde auch über Anregung der Caritas Salzburg schon vor geraumer Zeit von einer zuständigen Gemeinderätin die Gefahrenstelle bei der Bus-Station "Lehrbauhof" begutachtet und ein Fußgänger-Übergang im Rahmen einer Protestaktion in Aussicht gestellt. Die Bewohner der dort neu erbauten Wohnanlage für betreutes Wohnen und die Schüler des neben befindlichen Lehrbauhofes würden es danken, denn die Autos fahren trotz Straßenverengung durch die mittige Verkehrsinsel und einer 40iger Beschränkung mit so hohen Tempo durch, dass die Sicherheit der älteren, teilweise behinderten von der Caritas betreuten Bewohner sowie der Schüler des Lehrbauhofes extrem gefährdet ist.
Welche Partei übernimmt hier dann auch noch nach den Wahlen die Verantwortung?

Angelika Frank, 5020 Salzburg

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