Leserbrief

Rauchen - oder was?

Bei der Lektüre der SN von Freitag, dem 12. April kam mir wieder einmal mein "persönliches Erleben" von meiner Beendigung dieser "Sucht" gegen Ende der Achtziger des vergangenen Jahrhunderts in den Sinn: Zu dieser Zeit rauchte ich nämlich noch ein bis zwei "Packerl filterlose(!) Tschicks" am Tag - bei (parallel dazu) dreimaligem(!) wöchentlichem Besuch unserer dörflichen Fitness-Trainings-Abende (Montag, Mittwoch und Freitag) in einer unserer beiden dörflichen Turnhallen. Bei jeder Diskussion über dieses Thema hatte ich gleich die Ausrede(?) parat, dass meine Kondition - trotz des Tabak-Konsums - eigentlich sehr gut sei, bis dann eines Tages doch mein Gewissen "die Oberhand bekam", mit der Frage, wer denn nun eigentlich "Herr über meinen Körper" sei: "Die weißen Tabak-Stangerln oder ich?" Das Ergebnis war die diesbezügliche Antwort und für mich dann der Grund, mit dem Rauchen aufzuhören - "So etwas geht nämlich nur über die mentale (verstandesmäßige) Schiene!". Seither bin ich beim "Beieinander-sitzen" ein völlig "rauchfreier Lokalgast".


Fritz Grasedieck, 5421 Adnet

Aufgerufen am 24.10.2020 um 01:23 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/rauchen-oder-was-68934256

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