Leserbrief

Raues Vorgehen gegen Falschparker

Wir waren am 4. Oktober 2019 in einer Veranstaltung im KULT Hof und sind unwissend zu "Parksündern" geworden - am Auto war ein Strafzettel einer Immobilienfirma angebracht.

Wir haben den Betrag von
48 Euro am 7. 10. 2019 zur Überweisung gebracht und am 28. 10. einen eingeschriebenen Brief von einem Rechtsanwalt erhalten mit der Aufforderung, einen Betrag von 279,30 Euro mit einem Zahlungseingang bis längstens 29. 10. 2019 auf sein Konto zu überweisen, ansonsten werde die bereits vorbereitete Besitzstörungsklage bei Gericht eingebracht.

Wir haben dem Anwalt nachgewiesen, dass die Strafgebühr von unserem Konto abgebucht wurde (durch einen Irrtum leider an eine falsche IBAN). Am Donnerstag, 31. 10. 2019, erhielten wir per E-Mail eine weitere, letztmalige Möglichkeit mit einer Zahlungseingangsfrist am 4. 11. 2019 gesetzt. Es ist unverständlich, dass uns zur Klärung der Überweisung nicht einmal ein Banktag gewährt wurde!

Diese Vorgangsweise und mit welchem Druck hier vorgegangen wird, ist nicht rechtsfreundlich und wir möchten alle Besucher vom KULT Hof davor warnen. Sie dient nicht dem Betreiber des wirklich ansprechenden Veranstaltungssaals in Hof.
Veronika Posch
5303 Thalgau

Aufgerufen am 07.12.2021 um 11:27 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/raues-vorgehen-gegen-falschparker-78832687

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