Leserbrief

Rechenbeispiel zur Heizkostenerhöhung

Ich wohne in einer Wohnanlage mit 40 Eigentumswohnungen und lese monatlich die Wärmeverbrauchswerte ab. Infolge des warmen Wetters, das auch die Meteorologen bestätigen, waren diese Werte in den Monaten Jänner bis März 2022 um ca. 10 % geringer als im Vorjahr. Nimmt man - um die Auswirkungen der Erhöhung leichter nachvollziehen zu können - die Jahresheizungskosten 2021 mit 500 Euro an, ergäbe sich bei einer 40-prozentigen Erhöhung des Gaspreises im Jahr 2022 ein Wert von 700 Euro. Infolge des warmen Wetters dürften die Jahresheizungskosten 2022 um 10 % weniger, also 630 Euro betragen. Dies ergibt eine Erhöhung gegenüber 2021 von 26 %. Auch diese ist außerordentlich hoch, aber nicht so hoch, wie man bei der prognostizierten Gaspreiserhöhung vermuten würde. Senkt man die Raumtemperatur um 1 %, würde dies eine weitere Einsparung von 6 % auf 592,20 Euro und eine Erhöhung gegenüber 2021 um 18,4 % bedeuten.

Johann Seiringer, 4060 Leonding

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