Leserbrief

Ressourcen für neue Alters-WG

Einige Hotels wird es nach dieser Krise wohl nicht mehr geben. Es ist hoch an der Zeit, die bestehenden Baustrukturen so umzubauen, dass Einheimische davon profitieren, bevor Immobilienhaie sie als Zweitwohnsitz verscherbeln. Bund, Land und/oder Gemeinden müssten diese Bauten kaufen und sie mit manchmal geringem Aufwand umbauen können, um sie z. B. als Alters-WG an gleichgesinnte, sportliche Menschen zu vermieten, die im Alter fit sind, sich selbst und die anderen Mitbewohner mit den verschiedensten Fähigkeiten ein abwechslungsreiches, gesundes, sportliches Älterwerden in einer Gemeinschaft ermöglichen - jeder mit einem eigenen privaten Rückzugsraum (ehemalige Hotelzimmer), mit einer Gemeinschaftsküche, einem eigenen Fitnessraum mit Sauna, einem Garten für gesunde Gartenarbeit, eventuell mit einem Gemeinschaftsauto (ehemaliges Hotel-Shuttle) für Konzertbesuche und Wanderausflüge usw. Ich denke dabei an alle geistig und körperlich aktiven Pensionisten, die nicht in ein Altersheim wollen oder müssen, dennoch nicht allein leben wollen, die sich eine teure private Wohnung nicht leisten können und von denen jeder eine andere Fähigkeit mit in die WG bringt.

Sissi Mair, 6165 Telfes im Stubai

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