Leserbrief

Roma-Hilfsverein: teure Job-Vermittlung

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Chef des Vereins Phurdo. Es gibt einen Verdacht in Richtung Förderungsmissbrauch, der Anwalt des Hauptbeschuldigten weist sämtliche Vorwürfe strikt zurück.

Die Beratung und (versuchte) Vermittlung von "bildungs- und arbeitsmarktfremden Personen" in den Arbeitsmarkt wurde mit ca. 400.000 Euro unterstützt - mit dem Erfolg, dass Mitte 2018 17 Klienten in einem Arbeitsverhältnis standen, das berichten die SN am 4. Juni.

Da hat also jede erfolgreiche Vermittlung ca. 22.000 Euro gekostet, das hätte wohl auch das AMS mit deutlich geringerem Aufwand geschafft.

Abgesehen davon darf die Frage gestellt werden, wie sinnvoll es ist, dem von der EU milliardenfach unterstützten Mitglied Rumänien zu gestatten, seine Sozialfälle zu uns outzusourcen.
Helmut Hintner

5020 Salzburg

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