Leserbrief

Rückwärts gewandt

Andreas Koller sei gedankt für seinen Leitartikel "Kickl hat weder Narren- noch Verhetzungsfreiheit" (SN, 9.3.). Der Inhalt entspricht genau dem, was unsere Gedanken sind. Es ist die rote Linie weit überschritten und wenn wir an die Fotos dieser Demos in Wien denken, wird uns allen übel. Es gibt nur drei Worte, nämlich "wehret den Anfängen". Daran werden sich nur mehr die Älteren und Alten erinnern und die, welche die Geschichte des 20. Jahrhunderts kennen samt Antisemitismus und den daraus resultierenden Folgen. Der FPÖ ist angeraten, ein klares Statement zu Recht und Ordnung, wie in unserer Verfassung verankert, abzugeben. Und auch, dass die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung Vorrang hat, vor allem in dieser Pandemie. Die krausen Ideen und rückwärts gewandten Ansichten der Demoteilnehmer samt Herrn Kickl und Parteifreunden sowie der "Rechten" haben in unserer Republik nichts zu suchen. Es sei allen Wählern der FPÖ geraten, davon Abstand zu halten. Dass diese Partei bei weitem nicht regierungsfähig ist, hat sich schon beim ersten Versuch vor Jahren herausgestellt. Jetzt ist es an der Zeit, dass das Parlament die Immunität einiger FPÖ-Abgeordneter (Teilnehmer an der Demo) aufhebt, um eine rechtsstaatliche Vorgehensweise zu gewährleisten. Der allergrößte Teil der österreichischen Bevölkerung will damit nichts mehr zu tun haben. Diese Leute tragen Mitschuld an der fortschreitenden Steigerung der Corona-Fallzahlen und gefährden somit unser aller Gesundheit.


Bernhard W. Eigelshofen, 5101 Salzburg-Bergheim

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