Leserbrief

Salzburg AG sollte flexibler reagieren!

Dienstag, 25. 6., kurz nach 15.00 Uhr, 35 Grad, Station Esshaverstraße Richtung Bahnhof. Ich warte auf den 2-er, an einer der schmutzigsten und heißesten Bushaltestellen, die Salzburg zu bieten hat! Ich gehe um die Ecke, wo etwas Schatten ist, und höre, wie zwei Damen sich unterhalten, dass schon zwei 4-er nach Liefering gefahren sind, aber der 2-er Richtung Bahnhof nicht kommt - die hochmoderne, elektronische Anzeige stimmt auch nicht, keine Information darauf zu lesen. Der nächste 4-er kommt, ich frage den Busfahrer ob er wisse, wenn der 2-er käme, Antwort: "Schaun's auf die Anzeige!" Eine junge Dame sagt, die stimmt ja nicht, Antwort des Fahrers: "A jo, der hot an Unfall g'hobt, das kann noch dauern..." Ich sagte drauf, ob es ist doch möglich, das man statt drei 4-ern wohl einen manuell umschalten könne, auf einen 2-er. "Na, geht net", der Busfahrer. Meiner Meinung geht das schon, da ich es schon ein paar Mal beobachtet habe, dass die Busse plötzlich eine andere Nummer hatten, eventuell wenn der Dienst für den Fahrer zu Ende ging bzw. Betriebsfahrt kann man ja auch einstellen. Der Fahrer in seiner charmanten Art schloss einfach die Türe und fuhr Richtung Liefering. Klar, er kann das nicht selber entscheiden, aber in solchen Situationen sollte die Salzburg AG doch etwas flexibler reagieren! Auch sollten die Anschlussbusse warten und nicht einfach davonfahren, passierte mir als ich vom 4-er in den 2-er umsteigen wollte, am selben Tag, Mirabellplatz und Paris-Lodron-straße hintereinander, dass der Fahrer vom 4-er sogar sagte: "Das ist aber wirklich eine Frechheit." Es gibt aber auch vereinzelt Fahrer, die darauf achten!

Elisabeth Schweighofer, 5020 Salzburg

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