Leserbrief

Salzburg-Rekord an Fahrraddiebstählen

Vor Jahren ersuchte mich meine Bekannte, das Fahrradschloss ihres beim Hauptbahnhof abgestellten Fahrrads mit der Bolzenzange aufzuzwicken, weil sie ihren Schlüssel verloren hatte. Viele Personen gingen an mir vorbei, Taxifahrer schauten mir zu, ich hatte damit gerechnet, dass jemand die Polizei, die gleich in der Nähe war, verständigte. Michaela blieb im Hintergrund, sie schob das Rad weg, doch nichts geschah. Schnell ein Fahrrad "ausborgen" und irgendwo hinstellen. Die Hemmschwelle ist leider stark gesunken, die Zivilcourage unter uns leider auch. Wo landen gestohlene Fahrräder, in Straßwalchen z. B. am Bauhof, zu lesen auf der Website der Gemeinde. Trotzdem stehen gefundene Räder, die niemand vermisst, auf dem Bauhof, wo sie ein Jahr aufbewahrt werden müssen. Ist so ein Rad nichts mehr wert, oder geht es uns zu gut?

Manfred Wagner, 5204 Straßwalchen

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