Leserbrief

Salzburger Festspiele - es braucht frischen Wind

Liebe Frau Hedwig Kainberger! Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihren tollen, mutigen und anregenden Artikel vom Do, 16. 4. ("Festspieljubiläum braucht frische Ideen").
Ja, Sie haben Recht: Statt zu jammern oder "In Schockstarre zu verharren", wie Sie sagen, braucht es frischen Wind und mutige Ideen! Das Corona-Virus zwingt uns dazu, ganz was Neues zu probieren und gibt Salzburg die ungeahnte Gelegenheit, das 100Jahr-Jubiläum auf ein dem Anlass gemäßes Niveau "runter" zu holen, welches dem ursprünglichen Gedanken von Max Reinhardt eher nahe kommt als es für 2020 geplant war. Solche "Corona-Festspiele" würden sehr prägsam in die Geschichte eingehen - als markanter Meilenstein in der Entwicklung der Salzburger Festspiele!
Millionen-Verluste wird es freilich geben, aber wenn mit einer so interessanten Alternative nur ein kleines Milliönchen hereinkommt, ist doch schon allerhand gewonnen. Was sagt Frau Rabl-Stadler dazu und Herr Hinterhäuser? Beide mit einem offenen Geist gesegnet!
Sicherlich wird man nicht alle Ihre Anregungen verwirklichen können - und wenn es nur die Hälfte ist, dafür aber noch andere Ideen dazu kommen - das wäre doch wunderbar, der frische Wind täte uns allen gut; wir Salzburger/innen wären erstaunt und glücklich! eine "Win-Win-Situation" wie man heute so sagt - Ihr Wort in Gottes Ohr, sage ich im alten Stil.


Kristin Müller, 5400 Hallein-Rif

Aufgerufen am 05.12.2020 um 02:09 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/salzburger-festspiele-es-braucht-frischen-wind-86353672

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