Leserbrief

Schärfere Mittel gegen Genitalverstümmelung

Mit großem Interesse habe ich den Artikel ,,Wer nicht kooperiert, der soll die Familienbeihilfe verlieren" am 26.11.2019 von der Autorin Stefanie Schenker gelesen. Dazu möchte ich gerne Stellung nehmen.
Im Artikel ging es um das Problem weibliche Verstümmlung und wie man die Familienbeihilfe verlieren kann, wenn man über so ein Vorfall Bescheid weiß und das nicht beim Jugendamt meldet. Dafür hat sich SPÖ-Stadträtin Anja Hagenauer eingesetzt.
Ich persönlich, finde es schrecklich, dass Leute heutzutage immer noch kleine Mädchen verstümmelt werden. Das Traurigste ist auch, dass ihnen nicht viel geholfen werden kann, weil, wie auch im Artikel erwähnt, die Taten im Ausland geschehen. Ich finde, dass Anja Hagenauer hier die richtige Sache macht und schärfere Mittel einsetzt. Ich hoffe ihr Projekt wird mehr unterstützt und, dass man das Thema Genitalverstümmlung mehr anspricht als früher.
Ich finde es auch toll, dass Salzburg bei der UNO-Kampagne ,,Orange The World" mitmacht und viele Gebäude 16 tagelang orange beleuchtet. Ich bin mir sicher, dass Frauen die Opfer einer Gewalttat oder ähnliches sind oder waren, sich bestimmt darüber freuen, dass sie nicht vergessen werden und dass man an sie denkt.
In Zukunft soll es überall schärfere Mittel bezüglich Genitalverstümmelung geben und der ,,Orange The World"-Tag soll weiterhin weltweit gefeiert werden.


Jasmin Gasim, 5023 Salzburg

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