Leserbrief

Schattenseiten der Elektromobilität

Der Trend zu Elektroautos nimmt stetig zu. Immer mehr E-Autos bedeutet auch immer mehr Batterien. Da stellt sich die Frage, welche Folgen hat diese Entwicklung für die Umwelt als Ganze global gesehen.
Die Batterien beinhalten viele wertvolle Rohstoffe, einer davon ist Leichtmetall Lithium. Die größten Lithiumvorkommen der Erde befinden sich im Südamerika: in Chile, Argentinien und Bolivien. Bei der Gewinnung von Lithium braucht man riesige Mengen Wasser. Das führt zu Wasserknappheit in umliegenden Gebieten. Darunter leiden Natur, Menschen und Tiere. Beim Abbauprozess benutzte Chemikalien verursachen zusätzlich Bodenkontaminierung und verseuchtes Wasser.
Mit der Zeit werden die alten Batterien womöglich noch zum Müllproblem. Denn Recycling ist sehr aufwendig und teuer und teils noch ungelöst (SN, 29.1.2020, von Iris Burtscher). Die Schattenseiten der E-Mobilität sind so schwerwiegend, dass man nicht davor die Augen schließen kann. Ich persönlich denke, dass es statt Elektromobilität wichtig und notwendig ist, den öffentlichen Verkehr zu stärken und den Individualverkehr zu reduzieren.

Mirja Iskratsch, 5202 Neumarkt

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