Leserbrief

Schluss mit den ständigen Jammereien

In der vergangenen Woche kam es mehrmals zu Berichten über die Sperrstundenverordnung zu Silvester und die enorm hohen Umsatzeinbußen dadurch in der Gastronomie. Der Fachgruppenobmann, Herr Pühringer, beklagte diese Sperrstundenverkürzung auf 22.00 Uhr sehr und der Tenor war eindeutig, dass dies für vielen existenzbedrohend sei. Nun, Silvester ist vorbei, etliche Gastronomen und Barbesitzer haben sich an die Verordnung gehalten. Es gab aber auch einige "schwarze Schafe", die gegen diese Verordnung verstoßen haben. Ich hoffe aber, dass diese künftig keinerlei Förderungen aus dem Corona-Unterstützungsfonds, sondern saftige Strafen erhalten.
Es ist aber schon auch bezeichnend, dass hier einerseits und lautstark der Ruin der Gastronomie proklamiert wird, andererseits aber renommierte und große Gasthöfe am 1. 1. 2022 geschlossen haben und auf diesen Tagesumsatz freiwillig verzichten. Ich gehe davon aus, dass die Unterstützungen vom Staat als Ausgleich für vergangene Umsätze doch sehr hoch sein müssen. Wir als brave Steuerzahler fördern ja unsere doch so armen Gastronomen, damit diese weiterhin tolle und überdimensionale Investitionen tätigen können.

Wolfgang Forsthuber, 5301 Eugendorf

Aufgerufen am 17.05.2022 um 09:51 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/schluss-mit-den-staendigen-jammereien-114892012

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