Leserbrief

Schuldspruch des OGH im Salzburger Swap-Prozess

Mit dem Schuldspruch des OGH im Salzburger Swap-Prozess werden Existenzen vernichtet. Es bestehen Anwaltskosten in Millionenhöhe. Die nun von der Stadt Salzburg werden nun eingefordert. Die Pensionsansprüche werden aberkannt. Keiner der Verurteilten hat nur einen Euro erhalten. Dies ist ein Unterschied zu anderen Verfahren.

Was wäre gewesen, wenn die übertragenen Swaps positiv performt hätten? Das Urteil mag formell richtig sein. Ich halte es vom Ergebnis für falsch. Die Politiker laufen Gefahr, über den Tatbestand des Amtsmissbrauches und der Untreue zunehmend kriminalisiert zu werden.

Mag. Manfred Eder, 4020 Linz

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