Leserbrief

Selbstmörder auf Rädern

Es ist unverständlich und nicht nachvollziehbar, warum viele Radfahrer in der Stadt Salzburg nach Einbruch der Dunkelheit, bei schlechter Sicht, Regen, etc. ohne ausreichende oder überhaupt ohne jegliche Beleuchtung und selbstverständlich in dunkler Schutzbekleidung unterwegs sind. Auf etwaige Unfallfolgen braucht man wohl nicht weiter einzugehen.
Als Fußgänger, Rad- und Autofahrer stelle ich fest, dass bestimmte Spezies von Radfahrern nicht nur wegen der Beleuchtungsmisere, sondern auch aufgrund ihrer verkehrswidrigen und rowdyhaften Fahrweise (z.B. in Fußgängerzonen, auf Brücken und Stegen, geteilten Fuß- und Radwegen) mittlerweise zu den unangenehmsten und gefährlichsten Verkehrsteilnehmern zählen.
Die Polizei wäre gut beraten, ihr Augenmerk auf die angesprochenen Radler zu richten und hätte (bei Verhängung einer Geldstrafe) hier ein reiches Betätigungsfeld.

Peter Zerbs, 5020 Salzburg

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