Leserbrief

Sinnlose Knallerei zu Silvester

Obwohl Feuerwerke zu Silvester im Ortsgebiet von Gemeinden bundesweit verboten wurden und nur vom jeweiligen Bürgermeister eine Ausnahme erteilt werden durfte und auch Innenminister Karl Nehammer dazu aufrief, auf die Knallerei zu verzichten - nicht zuletzt, um die Krankenhäuser zu entlasten -, wurde wie wild drauflosgeballert. Millionen von Menschen und Tieren könnte mit dem Geld geholfen werden, stattdessen wird es "angezündet" und steigt Feinstaub, Schwermetallpartikel und andere giftige Substanzen hinterlassend in den Himmel. Offensichtlich ist diesen Pyrotechnikfreaks noch nicht zu Ohren gekommen, dass durch diese sinnlose Knallerei neben den Tieren, die in Stress und Panik versetzt werden, und dem Müll, der hinterlassen wird, auch Gewässer und Böden, auf denen unsere Lebensmittel wachsen, vergiftet werden. Das Pyrotechnikgesetz müsste endlich auch einmal exekutiert werden. Noch besser wäre ein generelles Verkaufsverbot dieser umwelt- und klimaschädlichen Raketen. Die österreichische Wirtschaft und die Aktienkurse würden sicher nicht zusammenbrechen.


Kons. Thaddäus Berneder, 4910 Ried im Innkreis

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