Leserbrief

Skeptisch gegenüber Maßnahmen gegen den Klimawandel

In der ganzen "Treibhaussoße" der Familie Kienberger (SN vom 24. 7.)habe ich leider wirklich nichts gefunden, was der "Klimaerwärmung auf Basis von Otto-Normalverbraucher" entscheidend helfen könnte: Benutze das Fahrrad statt des PKWs - Einwurf 1) Kostensparen, ok; Einwurf 2) wäre Salzburg nicht so plattleben, wären bei 6-8 Prozent Steigung von Straßen weit aus weniger begeistert; Einwurf 3) Fahrplan der ÖFFIs - bei Vorstellungsbeginn 19H30 muss Öffifahrer spätestens um 18H30 auf Reisen gehen, weil der Fahrplan ab 18H ausgedünnt wird. Ich kann den Stadtbussen beim in die Garagefahren zuschauen, doch Richtung Stadt werde ich nur mehr ausgedünnt bedient, passiert dann auch auf der Rückfahrt. Was allerdings der Filius dazu sagen wird, wenn ihm 1) sein Smartphone entzogen wird, weil die Server so viel Strom verbrauchen; und ihm einige Jährchen später die Teilnahme an allen möglichen Musik-oder Freizeit-Events nicht genehmigt wird, weil die Installation der "Bühnen" und der "Verstärker" gigantisch auf die CO2-Bilanz schlägt, weiß ich zwar nicht, kann es mir aber vorstellen, auch wenn er zum "Donauinselfest" per ÖBB-Sammelkarte anreist. Und was das Reisen im Flugzeug betrifft, kann ich mir komfortablere Reisen als in der "Käfighaltung" im Flugzeug und den langen Anfahrt-Prüf-und Eincheck-Zeiten irgendwo in der Prärie vorstellen, bei Abreise, am Ziel und dann noch einmal auf der Heimreise. Also Hirn einschalten und die Reisemöglichkeiten vernünftig auswählen.

Mag. Christine Ulrich, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 21.10.2020 um 06:50 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/skeptisch-gegenueber-massnahmen-gegen-den-klimawandel-74131495

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