Leserbrief

So wird man zum Wutbürger...

Andreas Koller (SN vom 26. 11.) zeigt in klaren Worten die Fakten über einen Missstand auf, der mich und auch viele Freunde mächtig ärgert und Unverständnis und nicht feine Worte provozieren.
Wenn auch die Regierung über vieles einfach drüberfährt, siehe Krankenkassen Zerschlagung, aber was sie sich in Hinblick auf die Migration leistet, ist nicht zu überbieten. Nicht fähig Strafffällige oder Illegale abzuschieben, verwehrt gut integrierten Asylwerbern oder Flüchtlingen das Bleiberecht. Total widersinnig werden Lehrlinge, die mit viel persönlichem Aufwand in Mangelberufen ausgebildet werden, abgeschoben. Der gleiche Irrwitz passiert mit ausgebildeten Pflegekräften. Die lokalen Pflegeeinrichtungen können wegen des Fehlens von Personal dringend benötige Pflegeplätze nicht vergeben.
Nicht nur als Betroffener wird man bei einer derartigen, alle Einwände von Landeshauptleuten, Kirche und Hilfsorganisationen negierenden, Politik zum Wutbürger.

Rudolf Ratzenberger, 5020 Salzburg

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