Leserbrief

Soll Wehrgeschichte im Keller verstauben?

Oberösterreich war im Laufe der Jahrhunderte aufgrund seiner strategischen geografischen Lage zwischen Donau und Alpen stets ein Ort, der für militärische Operationen von hoher Bedeutung war. Aus diesem Grund ergibt sich auch ein breites Forschungsfeld für die geschichtliche Aufarbeitung dieser Ereignisse.

Derzeit sind die Ausstellungsstücke der wehrkundlichen Sammlung des oberösterreichischen Landesmuseums in einem Depot der Landes-Kultur GmbH eingelagert und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Aus diesem Grund wurde eine überparteiliche Initiative aus aktiven Offizieren und Unteroffizieren, Traditionsregimentern und Forschungseinrichtungen sowie Veteranen- und Kameradschaftsvereinen gegründet, die eine dauerhafte Präsentation der oberösterreichischen Wehrgeschichte fordert. Es sollte im allgemeinen Interesse sein, die oberösterreichische Landesgeschichte in all ihren Facetten einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen. Vor allem unsere Kinder sollen die Möglichkeit haben, die Wehrkunde als einen wichtigen Teil unserer Landesgeschichte kennenzulernen. Wir können unsere Zukunft nur gestalten, wenn wir unsere Geschichte kennen!

Mag. (FH) Christian Deutinger, 4531 Kematen an der Krems

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