Leserbrief

Sozialpartner kritisieren Vorgehen

"Sozialpartner lesen Politik die Leviten" - so die Schlagzeilen in der SN-Ausgabe v. 5. Jänner:

Mir platzt schön langsam der Kragen. Diese Kritiker übersehen, dass sie viele Ankündigungen der verantwortlichen Politiker auf mögliche umzusetzende Maßnahmen von vornherein einmal kritisiert haben, die Sinnhaftigkeit und Mithilfe in Frage stellten bzw. Teile ihrer Mitglieder die Umsetzung von Maßnahmen, z.B . Kontrolle der 2G-Regel, unzureichend durchführen, und als Abschluss wird dann noch gejammert. Mir ist keine größere Kampagne oder Aktion der Sozialpartner bekannt, in welcher diese in ihrem Mitgliederbereich sichtbare Aktionen zur Hebung der Impfquote durchgeführt haben. Nicht Worte, sondern wirksame Taten sind zu setzen!

Rund 30 Prozent der Bevölkerung sind nicht geimpft. Vielen fehlt der zweite Stich und noch mehr der dritte Stich. Die Sozialpartner sind aufgefordert umgehend mit den verantwortlichen Politikern eine nationalen Schulterschluss zu bilden und in einer gemeinsamen Aktion dafür zu sorgen, dass die Impfquote blitzschnell angehoben wird.
Derzeit sind weitere Diskussionen, "Wenn und Aber" und dergleichen kontraproduktiv und werden zur gewaltigen Verbreitung des Coronavirus und seiner Mutanten, wie Omikron, beitragen! Ansonsten müssen wir alle miteinander am Ende die Zeche zahlen und alle werden wieder jammern. Die Politik ist auf die Mithilfe der Sozialpartner angewiesen. Derzeit gibt es leider keinen besseren Schutz wie die Impfung gegen die Pandemie und ihre Folgen.


Hofrat Dipl.Ing. Manfred Kunrath, 5101 Bergheim

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